Dämmung

Energieeinsparung durch Dämmung bedeutet Geld sparen. Das bringt den - angesichts knapper Haushaltskassen – Hauptbeweggrund der öffentlichen Hand für nachhaltiges Handeln auf den Punkt. Die Auswahl des Materials, für welches ebenfalls Energie bei der Herstellung aufgewendet, wertvolle begrenzte sowie fossile klimaschädigende Rohstoffe eingesetzt werden und hoher Entsorgungsaufwand betrieben werden muss, gerät dabei vollkommen in den Hintergrund. Das hat beispielsweise die Gemeinde Haar erkannt und fördert bei Maßnahmen zur Wärmedämmung den Einsatz von Dämmmaterial aus nachwachsenden Rohstoffen. Dadurch soll ein ganzheitlicher Anreiz zur CO2-Einsparung gegeben werden.

Es stehen beispielsweise Dämmstoffe aus Hanf, Holzfasern und -spänen, Zellulose, Stroh oder Seegras zur Verfügung. Einige der Materialien zur Innenwanddämmung werden am Stand "Das nachwachsende Büro" gezeigt.

Weitere Informationen:

Produkt-/Anbieterdatenbank

Anteil Nachwachsende Rohstoffe [%]
100
Art Nachwachsende Rohstoffe
Seegrasfasern (zostera marina) aus der Ostsee
Zusatzstoffe
keine Angaben
Produktbeschreibung

Seegras wurde seit Jahrhunderten vor allem als Polstermaterial, aber auch für Dacheindeckungen und Dämmung verwendet. Seegras hat von Natur aus viele Vorteile: schwere Entflammbarkeit, gute Dämmeigenschaften, Resistenz gegen Schädlinge und es ist Allergiker freundlich.In den 50iger Jahren wurde Seegras durch Produkte wie Schaumstoff, Glas-, Steinwolle, Polyurethan und Styropor ersetzt. Diese haben eine sehr schlechte Ökobilanz, sie benötigen zur Herstellung viel Energie und Ressourcen und sind stark abhängig vom knapper werdenden Erdöl. Außerdem sind sie bei der Verarbeitung teilweise gesundheitsschädlich, können bei Feuer giftige Gase entwickeln oder es entstehen neue Probleme wie Schimmelbildung, aufgrund von mangelnder Belüftung (nicht atmungsaktiv).Mit dem Aufkommen des ökologischen Bauen wurde Seegras von einigen Bauherren selber gesammelt und als Dämmstoff verwendet.
Gegenüber anderen ökologischen Produkten wie Hanf, Flachs und dergleichen, die extra angebaut werden müssen, kommt Seegras direkt aus der "wilden" Natur.Üblicherweise fällt Seegras bei der Strandreinigung an, es wird dabei mit Traktoren/Baggern entfernt. Dabei vermischt sich das Seegras mit Sand und Müll, das Gemisch hinterher zu trennen ist sehr aufwendig. Mit der Technik, die zwei dänische Landwirte entwickelt haben, wird viel Aufwand gespart und 1 A Qualität gewonnen: sie sammeln es direkt ein und lassen es den Sommer über auf Wiesen liegen. Der weitere Verarbeitungsprozess entspricht genau dem von Heu, also werden keine weiteren Maschinen als die üblichen landwirtschaftlichen benötigt. Wenn das Seegras trocken ist, wird es in Ballen gepresst und kann direkt an die Baustelle geliefert werden.Dämmeigenschaften
Seegras besteht zum Großteil aus Silikat und ist dadurch nicht brennbar sowie gegen Schädlinge resistent. Seegras ist auch besonders unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Solange es wieder austrocknen kann, hat Schimmel daher keine Chance.
Das Meersalz wir größtenteils durch Regen abgewaschen, daher ist das von uns angebotene Seegras kaum wasseranziehend.
Über 200 Jahre alte Dacheindeckungen und "antike" Matratzeninhalte überzeugen von der Robustheit des Materials.Seegras, das ist eine Welt von Gerüchen, Geräuschen, Empfindungen und ein bisschen Sehnsucht...Weitere Infos auf unserer Webseite oder hier: http://www.gegenwind.info/293/seegras.html

Waermeleitwert [w/mk]
0,043-0,045
Sonstige Guetezeichen
keine Angaben
Datenblatt
 

Seegrashandel

Anschrift
Trenthorst 17a
23847 Westerau
Telefon
04539/181686
Firmenprofil

Seegras wurde seit Jahrhunderten vor allem als Polstermaterial, aber auch für Dacheindeckungen und Dämmung verwendet. Seegras hat von Natur aus viele Vorteile: schwere Entflammbarkeit, gute Dämmeigenschaften, Resistenz gegen Schädlinge und es ist Allergiker freundlich. In den 50iger Jahren wurde Seegras durch Produkte wie Schaumstoff, Glas-, Steinwolle, Polyurethan und Styropor ersetzt. Diese haben eine sehr schlechte Ökobilanz, sie benötigen zur Herstellung viel Energie und Ressourcen und sind stark abhängig vom knapper werdenden Erdöl. Außerdem sind sie bei der Verarbeitung teilweise gesundheitsschädlich, können bei Feuer giftige Gase entwickeln oder es entstehen neue Probleme wie Schimmelbildung, aufgrund von mangelnder Belüftung (nicht atmungsaktiv). Mit dem Aufkommen des ökologischen Bauen wurde Seegras von einigen Bauherren selber gesammelt und als Dämmstoff verwendet. Gegenüber anderen ökologischen Produkten wie Hanf, Flachs und dergleichen, die extra angebaut werden müssen, kommt Seegras direkt aus der "wilden" Natur. Üblicherweise fällt Seegras bei der Strandreinigung an, es wird dabei mit Traktoren/Baggern entfernt. Dabei vermischt sich das Seegras mit Sand und Müll, das Gemisch hinterher zu trennen ist sehr aufwendig. Mit der Technik, die zwei dänische Landwirte entwickelt haben, wird viel Aufwand gespart und 1 A Qualität gewonnen: sie sammeln es direkt ein und lassen es den Sommer über auf Wiesen liegen. Der weitere Verarbeitungsprozess entspricht genau dem von Heu, also werden keine weiteren Maschinen als die üblichen landwirtschaftlichen benötigt. Wenn das Seegras trocken ist, wird es in Ballen gepresst und kann direkt an die Baustelle geliefert werden. Dämmeigenschaften Seegras besteht zum Großteil aus Silikat und ist dadurch nicht brennbar sowie gegen Schädlinge resistent. Seegras ist auch besonders unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Solange es wieder austrocknen kann, hat Schimmel daher keine Chance. Das Meersalz wir größtenteils durch Regen abgewaschen, daher ist das von uns angebotene Seegras kaum wasseranziehend. Über 200 Jahre alte Dacheindeckungen und "antike" Matratzeninhalte überzeugen von der Robustheit des Materials. Seegras, das ist eine Welt von Gerüchen, Geräuschen, Empfindungen und ein bisschen Sehnsucht... Weitere Infos auf unserer Webseite oder hier: http://www.gegenwind.info/293/seegras.html