Elastische Bodenbeläge

Als Rohstoffe für flexible Bodenbeläge eignen sich Kork, Holzmehl oder Leinöl. Letzteres bildet die Basis für das seit ca. 1860 in Deutschland hergestellte Linoleum.  Leinöl wird aus dem Samen der Öllein-Pflanze gewonnen.  Die Marktanteile von Linoleum wurden zeitweise von den Kunststoff-Belägen verdrängt. Üblicherweise wird Linoleum als Rollen- oder Plattenware geliefert.

Kork wird überwiegend in Portugal und Spanien aus der Rinde der Korkeichen gewonnen. Über viele Jahrzehnte können die Bäume alle 8 bis 10 Jahre geschält werden. Die wirtschaftliche Nutzung der Korkeichenwälder sichert vielen Kleinbauern eine Existenz. Gleichzeitig ist es ein wichtiger Beitrag, um diese ökologisch wertvollen Landschaftsräume in Portugal und Spanien zu erhalten.

Kork zeichnet sich durch hervorragende Wärme- und Schallisolierung sowie ein gutes Feuchteverhalten aus. Darüber hinaus ist er fußfreundlich, gelenkschonend, pflegeleicht, verrottungsfest und lädt sich kaum elektrostatisch auf.

Bodenbeläge aus Kautschuk oder Kork mit dem Blauen Engel, geben besonders wenig Schadstoffe in die Raumluft ab und beeinträchtigen damit nicht die Gesundheit der Nutzer. Siehe: https://www.blauer-engel.de/de/produktwelt/bauen/elastische-bodenbelaege

Ergänzend  zu den elastischen Bodenbelägen sind Naturharzkleber, Naturwachse und Reinigungs- und Pflegemittel aus nachwachsenden Rohstoffen am Markt erhältlich.

Produkt-/Anbieterdatenbank

Naturlatex-Kleber 720

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Anwendungsbeispiele

Naturharzkleber ist zum Verkleben folgender Bodenbeläge geeignet: Rückseitig nicht beschichtete Kork-Bodenbeläge, Linoleum auf Juteträger, Korklinoleum, Wollpappen, Zellulosefaserplatten, Holzweichfaserplatten, textile Bodenbeläge mit textiler oder latexierter Rückseite, mit Latexschaumrücken und Zweitrückenausstattung, Nadelvlies- und Naturkautschuk-Bodenbeläge. Mit PVC beschichtete und furnierte Korkplatten sowie Korkparkett mit einem Raumgewicht von weniger als 480 kg/m2 dürfen mit diesem Kleber nicht verlegt werden.

Referenzen

Technische Eigenschaften: 

Naturharzkleber ist ein gebrauchsfertiger Dispersionskleber aus natürlichen Rohstoffen. Er ist wasserverdünnbar und eignet sich zur Verlegung von Bodenbelägen auf Fußbodenheizung. (Richtlinien für beheizte Böden beachten). Der Kleber entspricht der DIN 53269, 53275 sowie 54324, und eignet sich auch für Stuhlrollen.

Inhaltsstoffe: 

Wasser, Naturlatex, Naturharz-Ester, Talkum, Entschäumer, Diatomeenerde, Stärke, Casein, Konservierungsmittel: Benzisothiazolinon. Das Produkt unterliegt nicht der Deco-Paint-Richtlinie.

Untergrund und Vorbereitung: 

Der Untergrund muß der DIN 18365 entsprechen, d. h. er muss eben, trocken, staub-, schmutz-, fett- und rissefrei sein. Stark saugende und sandende Untergründe mit verdünntem Kleber vorstreichen. Gußasphalt und Anhydritestrich müssen abgespachtelt werden. Untergründe für Korkparkett und Linoleum werden grundsätzlich abgespachtelt. Die Korkplatten selber werden vor der Verlegung im geschlossenen Paket mind. 24 Std. in dem zu belegenden Raum akklimatisiert (Raumtemperatur mind. 18°C, rel. Luftfeuchte max. 65%). Alte Nutzbeläge eignen sich nicht als Untergrund.

Verarbeitung: 

Der Naturharzkleber wird im Lieferzustand mit Zahnspachtel B2/B3 gleichmäßig auf den Untergrund aufgebracht. Man legt den Belag sofort in das Klebstoffbett ein und reibt ihn gleichmäßig an. Klebstoff-Flecken müssen sofort mit Wasser entfernt werden. Korkparkett und Linoleum müssen nach 30 - 60 min. mit mehrgliedriger Bodenwalze nachgewalzt werden. Hängebuchten im Linoleum müssen beschwert werden.

Gebindegrößen und Verbrauch: 

Abgespachtelter Boden 350 - 400 g/m2 mit B2- Spachtel. Nicht abgespachtelte und saugstarke Böden sowie stärker strukturierte Belagrückseiten 400 - 450 g/m2 mit B3-Spachtel.

Datenblatt
 

LEINOS Naturfarben

Anschrift
Industriestraße 3
21640 Horneburg
Telefon
+49 -(0)41 63 - 86 74 7-0
Firmenprofil

Im Jahre 1985 gründete der Apotheker und Naturstoffchemiker Helge Ortwin Schumacher in Essen die Firma LEINOS Naturfarben, die im März 1986 ins Handelsregister eingetragen wurde. Motivation hierfür war die tägliche Erfahrung mit Menschen, die durch Verwendung chemisch-synthetischer Farben, Lacke und Lasuren schwer erkrankten.

 Sie führte ihn zwingend zur Erkenntnis, dass Oberflächenbehandlungsmittel grundsätzlich aus solchen Naturstoffen hergestellt werden müssten, mit denen von Alters her gute Erfahrungen gemacht wurden.

 Vision des Unternehmers war es daher unter dem Motto ”Natur pur oder naturidentisch” einen innovativen Beitrag zur Entwicklung und Produktion toxikolisch unbedenklicher und ökologisch hochwertiger Naturfarbenprodukte zu leisten.


LEINOS Naturfarben beschäftigt sich seitdem mit der Entwicklung, der Produktion und dem Verkauf von Produkten, die das wachsende Gesundheitsbewusstsein und die Gesundheitsvorsorge unterstützen.

 Im Laufe der zeitlichen Entwicklung zeigte sich jedoch, dass bestimmte natürliche beziehungsweise naturidentische Inhaltsstoffe höhere toxikologische und ökologische Risiken bargen als entsprechende synthetische Stoffe.
 Das Auswahlkriterium "natürlich” konnte insofern kein zwingendes Argument mehr sein, wenn diese Rohstoffe Gefahren für die Gesundheit mit sich bringen.

 Aufgrund dieser toxikologischen Datenlage hat sich LEINOS schon in den achtziger Jahren entschieden die natürlichen Lösemittel Terpentinöl und Orangenöl, beide mit hohem Allergiepotenzial, gegen die weniger gefährlichen Isoparaffine auszutauschen.

 Unsere wichtigsten Entscheidungskriterien bei der Auswahl der Rohstoffe sind höchst mögliche Humanverträglichkeit, sehr gute Umweltverträglichkeit und hervorragende technische Eigenschaften - Das alles unter dem neuen Motto: "Natur pur - aber Wohngesundheit vor Natürlichkeit

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