Dämmung: Umwelt- / Gütezeichen

www.umweltzeichen.at

Österr. UZ-Richtlinie 44 - Wärmedämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

  • Verpflichtender Mindestanteil nachwachsender Rohstoffe am Endprodukt: 75 Prozent.
  • Dokumentationspflicht für die Einhaltung behördlicher Auflagen und gesetzlicher Regelungen für einzeln genannte Produktionsschritte am jeweiligen Produktionsstandort für die Rohstoffe Baumwolle, Flachs, Hanf, Holz, Kork, Schafwolle und Zellulose.

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www.natureplus.org/de/natureplus/vergaberichtlinien

natureplus®-Vergaberichtlinie 0000 – Basiskriterien für alle Produkte

Geltungsbereich: Bauprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen oder aus unbeschränkt verfügbaren mineralischen Rohstoffen bzw. aus Sekundärrohstoffen.

  • Herkunftsnachweis für alle Einsatzstoffe durch den Hersteller erforderlich. Die nachhaltige Verwendung natürlicher Ressourcen ist nachzuweisen.
  • Maximierung des Anteils an nachwachsenden und/oder umweltverträglich gewonnenen mineralischen Rohstoffen
  • (inklusive Wasser) in den Produkten: i.d.R. beträgt der Anteil nachwachsender und mineralischer Rohstoffe am Endprodukt mind. 85 Masse-Prozent.
  • Umweltverträgliche und ressourcenschonende Gewinnung der Rohstoffe, insbes. im Hinblick auf nachwachsende Rohstoffe:

    • weitgehender Verzicht auf Pestizid-, Chemikalien- und Kunstdüngereinsatz
    • Vermeidung von Rohstoffen aus nicht nachhaltiger Plantagenwirtschaft
    • kein Einsatz von Rohstoffen aus Raubbau (z.B. nicht zertifizierte Tropenhölzer)
    • wo möglich: breite Abstützung auf anerkannte Qualitätssysteme der biologischen Landwirtschaft und der nachhaltigen Forstwirtschaft

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www.natureplus.org/de/natureplus/vergaberichtlinien

natureplus®-Produktgruppen-Vergaberichtlinie RL0100 Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

Bei der Herstellung werden spezielle ökologische Kennwerte eingehalten.

Faserdämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen (z. B. Hanf, Flachs, Schafwolle, Kork, Kokos) in Form von Platten, Filzen, Matten oder Schütt- und Einblasware

natureplus®-Vergaberichtlinien:

In Verbindung mit:

  • Produktgruppen-Vergaberichtlinie RL0100 Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sowie
  • Vergaberichtlinie RL0000 – Basiskriterien für alle Produkte
  • Verpflichtender Mindestanteil nachwachsender bzw. mineralischer Rohstoffe: 85 Prozent.
  • Herkunftsnachweis für die Einsatzstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen erforderlich.
  • Einhaltung und Nachweis spezieller Vorgaben zur nachhaltigen Rohstoffgewinnung

Sonderregelungen:

  • Dämmstoffe aus Schafwolle: Verpflichtender Mindestanteil nachwachsender Rohstoffe am Handelsgewicht (17 % Feuchtegehalt): 90 Prozent. Verbot synthetischer Stützfasern.
  • Einblas- und Schüttdämmstoffe aus Holzschnitzeln und –spänen:
    Mindestens 50 Masse-Prozent der eingesetzten Hölzer bestehen nachweislich aus Sekundärrohstoffen wie Industrierestholz oder Altholz.
  • Einblas- und Schüttdämmstoffe aus Roggengranulat:
    Verpflichtender Mindestanteil nachwachsender und mineralischer Rohstoffe am Endprodukt: 90 Prozent des Produktgewichts im lufttrockenen Zustand; davon mind. 60 Prozent nachwachsende Rohstoffe.
  • Korkdämmplatten: 100 Prozent nachwachsende Rohstoffe. Erklärung des Importeurs, dass er seine Lieferanten verpflichtet, auf den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln bei der Bewirtschaftung der Korkeichenwälder zu verzichten.

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www.ibo.at

IBO-Prüfzeichen für Dämmstoffe

Das IBO-Prüfzeichen wird nur für Produkte vergeben, für die es noch keine natureplus®-Vergaberichtlinien gibt.

  • Einsatz nachwachsender Rohstoffe und Recyclingmaterialien bevorzugt.
  • Geringer Energieaufwand bei der Produktion.

Besondere Anforderungen an Langlebigkeit und Recyclingfähigkeit.

Weitere Information hier

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FSC-Zertifikat

FSC 100%: kennzeichnet Produkte, die zu 100% mit Holz (oder Holzfasern) aus vorbildlich bewirtschafteten, FSC zertifizierten Wäldern hergestellt wurden.

FSC Recycled: kennzeichnet Produkte, die zu 100% aus Gebraucht- oder Restholz (-holzfasern) hergestellt wurden. Mindestens 85% stammt dabei aus Holz (-fasern) die bereits genutzt wurden (Post-Consumer Recycling), die restlichen 15% aus Materialien, die für die eigentliche Bestimmung nicht genutzt werden konnten (Pre-Consumer Recyclingmaterial).

FSC Mix: kennzeichnet Produkte, die zu mindestens 70% mit Holz (oder Holzfasern) aus FSC zertifizierten Wäldern oder Post-Consumer Recyclingmaterialien hergestellt wurden. Beimischung von anderen verantwortungsvollen Quellen ist bis zu 30% erlaubt.

Die Materialströme der FSC zertifizierten Materialien in und zwischen Unternehmen werden durch ein lückenloses System der Produktkettenzertifizierung überprüft. Die weltweit gültigen Zertifikate können unter www.info.fsc.org überprüft werden.

Weitere Infos hier

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www.pefc.de

PEFC zertifiziert

Produktkettennachweis von Holzprodukten – Anforderungen PEFC D 1003:2010

Geltungsbereich: PEFC zertifiziert kennzeichnet Produkte, deren zur Produktion eingesetzter Holzrohstoff (oder Holzfasern) zu mind. 70 % aus  ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Alle eingesetzten Rohstoffe stammen nachweislich nicht aus umstrittenen Quellen (illegaler Holzeinschlag, Umwandlung von Naturwäldern in Plantagen, genetisch veränderte Organismen, etc.).

Alle beteiligten verarbeitenden Betriebe erfüllen die Anforderungen von PEFC für die Produktionskette (Chain-of-Custody; COC).

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PEFC recycelt

www.pefc.de

Produktkettennachweis von Holzprodukten – Anforderungen PEFC D 1003:2010

Geltungsbereich: PEFC recycelt kennzeichnet solchen Holzrohstoff, der

  • vom Abfallstrom während eines Produktionsprozesses abgezweigt wird.
  • von Haushalten oder kommerziellen, industriellen oder institutionellen Einrichtungen in ihrer Rolle als Endverbraucher des Produktes erzeugt wird, welches nicht mehr für seinen Bestimmungszweck verwendet werden kann. Dieses beinhaltet auch die Rückführung von Material aus der Vertriebskette.

Mindestens 70 % Recycling-Material, d.h. maximal 30 % Frischfaseranteil.