Bodenbeläge: Umwelt- / Gütezeichen

EU-Umweltzeichen für Bodenbeläge aus Holz

Geltungsbereich: Holz- und Dielenbeläge, Bodenbeläge aus Laminat, Kork und Bambus

  • Herkunftsgarantie: Kork und Bambus stammen nachweislich aus nachhaltiger Forstwirtschaft
  • Bis 31. Dezember 2012 stammen mindestens 60 Prozent des eingesetzten Massivholzes nachweislich aus nachhaltiger Forstwirtschaft, ab 1. Januar 2013 mindestens 70 Prozent.
  • Bis 31. Dezember 2012 bestehen mindestens 30 Prozent der eingesetzten Holzwerkstoffe aus rezyklierten Materialien, ab 1. Januar 2013 mindestens 40 Prozent.

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www.blauer-engel.de

Emissionsarme Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen, RAL-UZ 38

Geltungsbereich: Produkte, die zu mehr als 50 Volumen-Prozent aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz bestehen, d.h. aus Holz, Holzmehl und/oder Holzwerkstoffen.

  • Unterstützung des Einsatzes von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft.
  • Keine für die Wohnumwelt bedenklichen Schadstoffe – insbesondere bei der Beschichtung.

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www.umweltzeichen.at

Österr. UZ-Richtlinie 56 - Fußbodenbeläge

  • Mindestens 50 Prozent des Holzes und 50 Prozent der Holzwerkstoffe stammen nachweislich aus nachhaltiger Forstwirtschaft.
  • Verbot von Holz(-fasern) aus Urwäldern (borealen und tropischen Primärwäldern).

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www.svanen.se/en

Nordic Ecolabelling of Floor Coverings - Version 5.0

  • Verpflichtender Mindestanteil nachwachsender Rohstoffe: 50 Masse-Prozent
  • Holz und Bambus stammen aus legalen Quellen.
  • Für Bodenbeläge mit Holzanteil von mind. 10 Prozent gilt: mindestens 30 Prozent des eingesetzten Holzrohstoffes stammen nachweislich aus nachhaltiger Forstwirtschaft.
  • Herstellung/ Verarbeitung: Gefördert wird die Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energieträgern im Herstellungsprozess.

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www.natureplus.org/de/natureplus/vergaberichtlinien

natureplus®-Vergaberichtlinie

RL 0000 – Basiskriterien für alle Produkte

Geltungsbereich: Bauprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen oder aus unbeschränkt verfügbaren mineralischen Rohstoffen bzw. aus Sekundärrohstoffen.

  • Herkunftsnachweis für alle Einsatzstoffe durch den Hersteller erforderlich. Die nachhaltige Verwendung natürlicher Ressourcen ist nachzuweisen.
  •  Maximierung des Anteils an nachwachsenden und/oder umweltverträglich gewonnenen mineralischen Rohstoffen (inklusive Wasser) in den Produkten: i.d.R. beträgt der Anteil nachwachsender und mineralischer Rohstoffe am Endprodukt mind. 85 Masse-Prozent.
  • Umweltverträgliche und ressourcenschonende Gewinnung der Rohstoffe, insbes. im Hinblick auf nachwachsende Rohstoffe:

    • weitgehender Verzicht auf Pestizid-, Chemikalien- und Kunstdüngereinsatz
    • Vermeidung von Rohstoffen aus nicht nachhaltiger Plantagenwirtschaft kein Einsatz von Rohstoffen aus Raubbau (z.B. nicht zertifizierte Tropenhölzer)
    • wo möglich: breite Abstützung auf anerkannte Qualitätssysteme der biologischen Landwirtschaft
    • und der nachhaltigen Forstwirtschaft

RL0200 Holz und Holzwerkstoffe

  • Verpflichtender Mindestanteil nachwachsender Rohstoffe (lignocellulosehaltigen Fasern und Späne) bezogen auf die Trockenmasse des Produktes: 85 Masse-Prozent.
  • Bei der Verwendung von Frischholz: möglichst hoher Anteil aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Bei einem   Frischholzanteil > 25 Prozent ist für mindestens 10 Prozent davon der Nachweis nachhaltiger Forstwirtschaft durch ein Zertifikat zu erbringen.

RL0209 Bodenbeläge aus Holz und Holzwerkstoffen

  • Verpflichtender Mindestanteil nachwachsender Rohstoffe: 95 Prozent bezogen auf die Rohdichte des Endproduktes
  • Maximalgehalt des Leimanteils: 5 Masse-Prozent bezogen auf atro Holz/Holzwerkstoff
  • Bodenbeläge, die Hölzer aus Edelholzmonokulturen enthalten, werden nicht ausgezeichnet.
  • Als Hauptbestandteile werden nur standortgerechte Holzarten und Holzarten eingesetzt, die nicht unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen.
  • Präferenz für Oberflächenbeschichtungsmittel aus nachwachsenden Rohstoffen.
  • Bei der Herstellung werden spezielle ökologische Kennwerte eingehalten

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FSC – Zertifikat

FSC 100%: kennzeichnet Produkte, die zu 100% mit Holz (oder Holzfasern) aus vorbildlich bewirtschafteten, FSC zertifizierten Wäldern hergestellt wurden.

FSC Recycled: kennzeichnet Produkte, die zu 100% aus Gebraucht- oder Restholz (-holzfasern) hergestellt wurden. Mindestens 85% stammt dabei aus Holz (-fasern) die bereits genutzt wurden (Post-Consumer Recycling), die restlichen 15% aus Materialien, die für die eigentliche Bestimmung nicht genutzt werden konnten (Pre-Consumer Recyclingmaterial).

FSC Mix: kennzeichnet Produkte, die zu mindestens 70% mit Holz (oder Holzfasern) aus FSC zertifizierten Wäldern oder Post-Consumer Recyclingmaterialien hergestellt wurden. Beimischung von anderen verantwortungsvollen Quellen ist bis zu 30% erlaubt.

Die Materialströme der FSC zertifizierten Materialien in und zwischen Unternehmen werden durch ein lückenloses System der Produktkettenzertifizierung überprüft. Die weltweit gültigen Zertifikate können unter www.info.fsc.org überprüft werden.

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www.pefc.de

Produktkettennachweis von Holzprodukten – Anforderungen PEFC D 1003:2010

Geltungsbereich: PEFC zertifiziert kennzeichnet Produkte, deren zur Produktion eingesetzter Holzrohstoff (oder Holzfasern) zu mind. 70 % aus  ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Alle eingesetzten Rohstoffe stammen nachweislich nicht aus umstrittenen Quellen (illegaler Holzeinschlag, Umwandlung von Naturwäldern in Plantagen, genetisch veränderte Organismen, etc.).

Alle beteiligten verarbeitenden Betriebe erfüllen die Anforderungen von PEFC für die Produktionskette (Chain-of-Custody; COC).

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Holz von Hier - "Besonders klimafreundliche Holzprodukte aus nachhaltiger Forstwirtschaft"

www.holz-von-hier.de
  • Das verwendete Holz stammt nachweislich aus nachhaltiger Forstwirtschaft.
  • Verbot von Holz aus Urwäldern (borealen und tropischen Primärwäldern)
  • Verbot von Holz international gefährdeter Baumarten (nach der internationalen Roten Liste von IUCN).
  • Das Holz hat überdurchschnittlich kurze Transportwege entlang der gesamten Verarbeitungskette zurückgelegt und ist damit besonders klimafreundlich.

EU-Umweltzeichen für textile Bodenbeläge

  • Verbot des Zusatzes von nachweislich gewässerschädigenden Stoffen und Zubereitungen
  • Beschränkter Einsatz bestimmter umweltrelevanter Chemikalien bei der Wollbehandlung
  • Ausschluss von gewässerschädigenden Weichmachern
  • Grenzwertvorgaben für Wasseremissionen bei der Reinigung und Behandlung von Wolle

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www.blauer-engel.de

Blauer Engel - Emissionsarme textile Bodenbeläge, RAL-UZ 128

  • Verwendete Textilien aus Naturfasern müssen die Anforderungen an Pestizide des Öko-Tex Standard 1009 Produktklasse II oder die Anforderungen der Gemeinschaft emissionskontrollierter Teppichböden e. V. (GUT) einhalten.
  • Schadstoffgeprüft auf Formaldehyd, Weichmacher und andere flüchtige organische Verbindungen.
  • Keine bedenklichen Gerüche

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www.umweltzeichen.at

Österr. UZ-Richtlinie 56 - Fußbodenbeläge

Grenzwertvorgaben für gewässergefährdende oder die Ozonschicht schädigende Stoffe und Gemische im Herstellungsprozess

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www.svanen.se/en

Nordic Ecolabelling of Floor Coverings - Version 5.0

  • Verpflichtender Mindestanteil nachwachsender Rohstoffe als Faserrohstoff: 50 Prozent
  • Rohstoffanbau: In 80 Prozent der eingesetzten Textilfasern werden Biozide nur im Rahmen der Grenzwertvorgaben eingesetzt.
  • Herstellung/ Verarbeitung:

    • Grenzwertvorgaben für Wasseremissionen bei der Reinigung und Behandlung von Wolle
    • Förderung der Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energieträgern

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www.natureplus.org/de/natureplus/vergaberichtlinien

natureplus®-Vergaberichtlinie

RL 0000 - Basiskriterien für alle Produkte

Geltungsbereich: Bauprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen oder aus unbeschränkt verfügbaren mineralischen Rohstoffen bzw. aus Sekundärrohstoffen.

  • Herkunftsnachweis für alle Einsatzstoffe durch den Hersteller erforderlich. Die nachhaltige Verwendung natürlicher Ressourcen ist nachzuweisen.
  •  Maximierung des Anteils an nachwachsenden und/oder umweltverträglich gewonnenen mineralischen Rohstoffen (inklusive Wasser) in den Produkten: i.d.R. beträgt der Anteil nachwachsender und mineralischer Rohstoffe am Endprodukt mind. 85 Masse-Prozent.
  • Umweltverträgliche und ressourcenschonende Gewinnung der Rohstoffe, insbes. im Hinblick auf nachwachsende Rohstoffe:

    • weitgehender Verzicht auf Pestizid-, Chemikalien- und Kunstdüngereinsatz
    • Vermeidung von Rohstoffen aus nicht nachhaltiger Plantagenwirtschaft kein Einsatz von Rohstoffen aus Raubbau (z.B. nicht zertifizierte Tropenhölzer)
    • wo möglich: breite Abstützung auf anerkannte Qualitätssysteme der biologischen Landwirtschaft
    • und der nachhaltigen Forstwirtschaft

RL1400 – Textile Bodenbeläge

Geltungsbereich: textile Bodenbeläge aus Tierhaaren und/oder Pflanzenfasern

  • Verpflichtender Mindestanteil nachwachsender Rohstoffe: 95 Prozent
  • Für die Hauptbestandteile sind Rohstoff-Herkunftsnachweise zu führen.
  • Rohstoffanbau:

    • Verzicht auf den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln und entsprechende Überprüfung der Anbaugebiete.
    • Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel mit verbotenen Wirkstoffen[1]
    • Baumwollernte garantiert ohne chemische Entlaubung
    • Bewässerung der Baumwollfelder ohne Beeinträchtigung des lokalen Ökosystems

  • Herstellung/ Verarbeitung:

    • Grenzwertvorgaben für Abwasseremissionen
    • Für die Verklebung der Schichten wird nur Naturlatex eingesetzt

[1] Als verbotene Wirkstoffe werden solche bezeichnet, die gemäß Deutscher ChemVerbotsV oder gemäß Stockholmer Konvention verboten sind (weil als POP (Persistent Organic Pollutant) eingestuft) oder die nach GefStoffV als umweltgefährlich (N) gelten.

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www.oeko-tex.com/OekoTex100_PUBLIC/

Oeko-Tex® Standard 100

  • Verbot von Asbestfasern
  • Rohstoffanbau: Garantiert, dass die gesetzlich zulässigen Höchstmengen an Pestiziden (beim Anbau natürlicher Fasern), Schwermetallen und Formaldehyd weit unterschritten werden.
  • Herstellung/ Verarbeitung: keine Biozidausrüstung

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www.oeko-tex1000.com

Öko-Tex® Standard 1000

Das System des Oeko-Tex® Standard 1000 umfasst sowohl die Überprüfung der Umweltleistung textiler Betriebsstätten als auch eine Prüfung und Auditierung der umweltverträglichen Herstellung textiler Produkte.

Die Kennzeichnung wird nur als Zusatz zu einer bestehenden Kennzeichnung nach Oeko-Tex® Standard 100 vergeben. Unternehmen müssen den Nachweis erbringen, dass mindestens 30 Prozent der Gesamtproduktion bereits nach Oeko-Tex® Standard 100 zertifiziert sind.

  • Verbot von Pestiziden bei Lagerung und Transport.
  • Vorgaben zum Abwassermanagement bei der Produktion.

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www.oeko-tex1000.com

Öko-Tex® Standard 100 plus

Die Zertifizierung eines Produktes mit diesem Standard garantiert, dass alle in der Produktionskette beteiligten Hersteller lückenlos den umwelt- und sozialverträglichen Anforderungen des Oeko-Tex® Standard 1000 entsprechen.

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www.greenline-online.de

greenline-Label der greenline GmbH

Eigenmarke der Firma greenline GmbH.

  • Anteil nachwachsender Rohstoffe: 100 Prozent (Wolle, Naturlatex, Pflanzenfarben)
  • Der zertifizierte Teppich ist kompostierbar.

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www.natureplus.org/de/natureplus/vergaberichtlinien

natureplus®-Vergaberichtlinie

RL 0000 – Basiskriterien für alle Produkte

Geltungsbereich: Bauprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen oder aus unbeschränkt verfügbaren mineralischen Rohstoffen bzw. aus Sekundärrohstoffen.

  • Herkunftsnachweis für alle Einsatzstoffe durch den Hersteller erforderlich. Die nachhaltige Verwendung natürlicher Ressourcen ist nachzuweisen.
  •  Maximierung des Anteils an nachwachsenden und/oder umweltverträglich gewonnenen mineralischen Rohstoffen (inklusive Wasser) in den Produkten: i.d.R. beträgt der Anteil nachwachsender und mineralischer Rohstoffe am Endprodukt mind. 85 Masse-Prozent.
  • Umweltverträgliche und ressourcenschonende Gewinnung der Rohstoffe, insbes. im Hinblick auf nachwachsende Rohstoffe:

    • weitgehender Verzicht auf Pestizid-, Chemikalien- und Kunstdüngereinsatz
    • Vermeidung von Rohstoffen aus nicht nachhaltiger Plantagenwirtschaft kein Einsatz von Rohstoffen aus Raubbau (z.B. nicht zertifizierte Tropenhölzer)
    • wo möglich: breite Abstützung auf anerkannte Qualitätssysteme der biologischen Landwirtschaft
    • und der nachhaltigen Forstwirtschaft

RL1201 – Linoleum-Bodenbeläge

  • Verpflichtender Mindestanteil nachwachsender und/oder mineralischer Rohstoffe: 98 Prozent
  • Rohstoffanbau:

    • möglichst nachhaltige Rohstoffgewinnung
    • Grenzwerte für Pestizide und Schwermetalle
    • Rekultivierung von Abbauflächen

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www.blauer-engel.de

Elastische Bodenbeläge RAL-UZ 120

  • Das gilt beispielsweise auch für Naturkautschuk, Kork oder Linoleum.
  • Besonders geringe Schadstoffabgabe in die Luft.
  • Umweltfreundlich hergestellt.
  • Enthält keine Schadstoffe, die bei der Verwertung stören.

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